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 | Chronik |
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Die Jungbauernschaft Bruck existiert seit dem Jahre 1948. Zu dieser Zeit gab es noch keinen gewählten Ausschuss, sondern nur einen Obmann, der bestimmt wurde.
1948-1954
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Der erste Jungbauernobmann war der Schmalzl Johann, er wurde vom Ortsbauernobmann vorgeschlagen.
Die Jungbauernschaft steckte zu dieser Zeit in den Kinderschuhen, daher sind uns keinerlei Aktivitäten zu Ohren gekommen.
1954-1960
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ohann Keiler Bauer beim "Seppen" wurde für die nächsten zwei Perioden vorgeschlagen.
Zu seinen Aufgaben gehörte die Verbreitung der Zeitschrift "Die Landjugend". Wer dieses Heft erhielt war automatisch ein Mietglied der Jungbauernschaft. Damals waren es 14 Mitglieder. 1955 erhielt er das Leistungsabzeichen in "Bronze". Da dieser Sommer ein sehr niederschlagsreicher war, fanden sich die Jungbauern beim "Schwarzenberger" ein, um dort neben den "Heumandeln" eine zweite, bessere Methode des Heutrocknens, die sogenannten "Schedenreuter" kennen zu lernen. Aber nicht nur Schwedenreuter-, sondern auch Klauenpflege- und Gräserkundekurs wurden abgehalten. 1969 fand die erste reguläre Wahl statt, bei der Jungbauernobmann und Stellvertreter gewählt wurden.
1960-1963: 1963-1966:
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Obmann: Kircher Johann Stellvertreter: Eder Josef
Sie führten in Bruck den jetzigen, traditionellen Jungbauernball ein. Damit die Kirche im Dorf bleibt spielten die "Sonnleitner" 5 schneidige Bruckerer zum Tanz beim Kichenwirt auf. Aufgrund eines Jubiläums des Bauernbundes fand ein Bezirkserntedankfest in Schwaz statt, an dem sich die Bruckerer mit einem Festwagen, geschmückt mit einem Adler, beteiligten. wie sagt man doch so schön? " Man soll die Feste feiern, wie sie fallen"
1966-1969:
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Obmann: Sautner Ludwig Stellvertreter: Schmalzl Alois Ortsleiterin: Sautner Frieda 1969-1972: Obmann:Sautner Ludwig Stellvertreter: Enthofer Max Ortsleiterin; Rieder Helga Stellvertreter: Rieder Maria
Durch gute Gemeinschaft und aktive Zusammenarbeit konnte in diesen 6 Jahren sehr viel geleistet werden. Jedem das seine. Die Palette reichte von sportlichen, kulturellen und fachlichem Sektor bis hin zu den gesellschaftlichen Veranstaltungen. Einige Schwerpunkte aus ihren Aktivitäten waren: ° Tierbeurteilungs-, Mäh- und Melkwettbewerb ° Blutspendeaktionen ° Lehrfahrten ( Alpi- Hall, Telfs- Besamungsstation Birkenberg, Schweineprüfst. Rotholz) ° Operetten"My Fair Lady", "Der Zarewitsch" ° Schwimm- und Grillkurse ° Landjugendaustausch ° Geschicklichkeitsfahren und Fahrzeugweihe
Zusammenarbeit führt zum Erfolg
Und das sie Erfolg hatten, zeigen die zwei Wanderfahnen, die sie 1971 und 1972 bekamen.
Leistungsabzeichen: 1970 Bronze: Enthofer Max Rieder Herta Mairegger Josef 1971 Gold: Sautner Ludwig 1972 Bronze: Rieder Maria Wurm Christl Landthaler Johann
Mit viel Geschick und Humor tun sich die Jungbauern auch im Faching hervor. Damit die Leut haben was zu lachen, entschließt sich der Ausschuss eine Faschingszeitung zu machen. Und hat einer Mist gebaut, so wird es in dieser Zeitung laut. Auch Bruck wurde nicht verschont mit folgendem Spruch verhohnt. „Die Begrüßung in Bruck, was das wohl ist ? Ich glaube am Dorfeingang ein Haufen Mist.“
1972-1975:
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Obmann: Mairegger Josef Stellvertreter: Enthofer Max Ortsleiterin: Widner Helga Stellvertreter: Rieder Maria
So, jetzt kann sich einmal ein anderer den Kopf zerbrechen. Im Herbst 1972 finden die Neuwahlen statt und Sautner Ludwig übergibt dem Mairegger Josef sein Amt. Ein neuer Obmann. Wie wird er sich bewähren? Doch auch er lässt die Bruckerer nicht zur Ruhe kommen, nach dem Leitspruch: "Wer rastet der rostet"
Das zeigt schon der Bezirkshandmähwettbewerb der in Bruck ausgetragen wurde. Siegerin von Bruck : Erler Anna Sieger von Bruck: über 30 Jahre: Wurm Hiasl unter 30 Jahre: Wurm Hartl über 60 Jahre: Mairegger Josef
Gewandheit zeigten sie auch beim Bezirkstraktorgeschicklichkeitsfahren bei dem Bruck den Beziksmeister stellte. Großer Anklang fand auch das Fahrradgeschicklichkeitsfahren beim neuen Schulhaus. Breits in Josefs erste Periode 1973 startete die Landjugendgruppe aus Bad Wurzach eine Exkusion nach Bruck. Da es Ihnen Bei uns sehr gut Gefallen hat, luden sie uns mit der Musikkapelle ,, Waldvögel" zu einen Gegenbesuch ein, welchen wie dankend annahmen. Im September des gleich Jahres führte er mit einer Landjugendgruppe aus Steyer einen Landjugendausschuss durch. Für seinen Fleiß bekam er auch einen Preis. Der Preis war 1975 das silberne Leistungsabzeichen.
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Der Jungbauernausflug führt sie über den Achenpaß nach München, wo sie das deutsche Museum erkundeten. Nach dem Mittagsessen ging es zum Chiemsee, wo sie mit dem Dampfer ,, Rudolf " von Prien zur Herreninsel schifften, um dort das Königsschloß zu besichtigen. Anschließerd kratzten sie die Kurven und fuhren über Kirchbichl nach Hause.
1975-1978 Obmann: Mairegger Josef Stellvertreter: Enthofer Max Ortsleiterin: Rieder Brigitte Stelllvertreter: Widner Helga
Eine zweite Periode wagen wir noch und mit den neuen Ausschussmitgliedern kommt sicher wieder frischer Wind in die Truppe. Das sieht man an den neuen Ideen, die auch gleich in die Tat umgesetzt werden. Kosmetik-, Milchmix- und Weihnachtsgesteckkurse stoßen bei den weiblichen Mitgliedern auf reges Interesse. Bei Fahrradgeschicklichkeitsfahren spielte die Wettermaschine von Petrus nicht ganz mit, aber die Bruckerer lassen sich von ein bisschen Kälte nicht abhalten. Der alljährliche Osterputz wurde aus Zeitmangel ein Pfingstputz, aber Hauptsache es wurde geputzt. Da sich auch einmal etwas Außergewöhnliches ereignen sollte, beschloss man, einen Judokurs, der über 3 Abende ging, durchgeführt.
1978-1981:
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Obmann: Wurm Siegfried Stellvertreter: Kircher Johann Ortsleiterin: Wurm Elisabeth Stellvertreter: Widner Helga
Im Jahre 1978 fanden wieder Neuwahlen statt. Übergeben wurden diesmal das Amt des Obmannes an Wurm Siegfried. Der neue Ausschuss übte mit großem Pflichtbewusstsein und Anteilnahme seine Tätigkeit aus. Unter anderem fanden sie sich zu einer Nachtwahlfahrt auf den Georgenberg ein. Nicht so ernst ging es bei den Jungbauernausflügen in die Schweiz und Wachau her. Da wurde so manches Gläschen geleert .Gewiss blieb bei diesen Ausflügen kein Auge trocken und die Lachmuskeln wurden arg strapaziert. Damit auch die weiblichen Mitglieder nicht zu kurz kamen,, wurde ein Kosmetik- und ein Makrameekurs abgehalten. für eine soziale Aktivität dieses Ausschuss war eine Erdbebenkatastrophe in Italien ausschlaggebend. Sie entschlossen sich, einen Spendenakion zu starten und mit deren Erlös decken, Brotkörbe usw. zu finanzieren. Romantisch waren sie auch. Nach dem Leitspruch ,, Im Dunkeln ist gut munkeln "" erklamm man gut gelaunt den Bruckerberg. Nachdem man auch beim Steinerhof zugekehrt war, startete man zum Mondscheinradeln. Und so manchen sah auch die Sterne, wenn er die Kurve nicht kriegte.
1981-1984:
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Obmann: Kircher Johann Stellv.: Nill Manfred Ortsleiterin Margreiter Stefanie Stellv.: Wurm Elisabeth
Diesmal legte der Obermann die Jungbauernschaft nach einer Priede wie der und eine jungen Bruckerer nahmen das Steuer der Landjugend in die Hand. Sie führten die Bruckerer auf´s glatte Eis und nicht jeder kam ohne blaue Flecken davon. Ort des Geschehens war Reith im Alpachtal. Bei einem Grillabend den sie veranstalteten, wurde tüchtig gefuttert und als sich das schlechte Gewissen meldete, versuchte man es zu beruhigen, in dem man bei einem Gymnastikabend die überschüssigen Kilo herunterzuturnen versuchte. Veranstaltung anderer Jungbauernschaften in Fügen, wo sie den 1.,2. und 4. Platz belegten.
1984-1987
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Obmann: Rieder Josef Stellvertreter: Kircher Johann Ortsleiterin: Rieder Martina Stellvertreter: Nill Margit
Nun hat sich das Blatt gewendet. Der Obmann übernimmt den Stellvertreter und lässt einen Jungen ans Werk. Ihre erste größere Aktivität war der Jungbauernausflug nach Südtirol, wo sie unter anderem in Sterzig den Wein probierten. Höhepunkt dieser Fahrt war sicherlich der Rundflug über die Dolomiten von Bozen aus, wo sie aber gezwungen wurden, eine Notlandung auf einem Gletscher zu machen. Gut gelaunt und frohen Sinnes trat man die Heimreise an. Beim traditionellen Faschingsumzug, der alle zwei fahre in Bruck stattfindet, waren die Jungbauern auch mit einem Wagen vertreten. Da sich in diesem Jahr der Fremdenverkehrsverband ziemlich schwer mit der Wahl den Obmann stellte, wurde dieses Ereignis von den Jungbauern auf die "Schippe" genommen. Kegeln und Keksbacken auch unter ihren Veranstaltungen.
1987-1990:
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Obmann: Eder Christian Stellvertreter: Brandacher Johann Ortsleiterin: Eder Rosemarie Stellvertreter: Sautner Elisabeth
"Aller Anfang ist schwer" Das spürten auch wir , da unser Ausschuss komplett neu gewählt wurde, bis auf ein Mitglied. Doch so schnell lassen wir uns nicht unterkriegen, denn es heißt ja, "Gemeinsam geht alles besser"
Um mit der Zeit zu gehen machten wir die " Probe aufs Exemple" und hielten einen Fonduekurs ab. Die Begeisterung der Teilnehmerinnen war für uns selber überraschend. Doch noch überwältigender war der Ansturm beim Tanzkurs, der im Februar über die Bühne ging.
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Das bei uns nicht die Unterhaltung und das Vergnügen zu kurz kommen, dafür sorgten wie schon in Form einer Sylvesterparty und einem Doggelball, nicht zu vergessen den Abschlussball des Tanzkurses bei dem wir die Preisverleihung des Kegelturniers zu einen der Höhepunkte, neben dem Auftanz, den uns der Tanzlehrer zuvor einstudierte, machten. unser aufwendigstes Werk bisher war sicher die Chronik zu erstellen und das ganze Material auszuwerten. Mit ihr wollen wir auch 40 Jahre Jungbauern Bruck am Ziller beenden.
1993-1996 NißlHans-Peter 1996-1999 Nißl Thomas 1999-2002 Wurm Martin 2002-2005 Erler Christian 2005-2008 Mairegger Martin 2008 Margreiter Mario
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